Störfall im Sozialamt
Alex Baur
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Über Jahre wurde der Missbrauch von Fürsorgeleistungen im Zürcher Sozialamt stillschweigend toleriert. Weil das Thema im Amt mit einem Tabu belegt war, hatten sich die beiden Controllerinnen Margrit Zopfi und Esther Wyler mit vertraulichen Unterlagen an die Öffentlichkeit gewandt und damit eine gewaltigen Wirbel ausgelöst. Darf man das? Ist das nun verabscheuungswürdige Amtsgeheimnisverletzung oder die letzte Möglichkeit, mittels «Whistleblowing» einen Missstand zu beenden?

In einem sehr persönlichen Bericht schildert er, warum sich Margrit Zopfi und Esther Wyler an die Öffentlichkeit wandten und bei ihr auch Schutz fanden. Daneben wirft er die Frage auf, wie sich aufrechte Menschen verhalten sollen, wenn ein bürokratischer Apparat Recht in Unrecht verkehrt.

168 Seiten, broschiert
Elster Verlag, Zürich 2011

Alex Baur

ISBN: 978-3-907668-88-7

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Einmal richtig spinnen können - Der legendäre Künstlermaskenball in Zürich

Willi Wottreng

1947 wurde der Künstlermaskenball der Nachkriegszeit erstmals in Szene gesetzt. Jahr für Jahr wurde er – meist im Kongresshaus – durchgeführt. 3000 bis 5000 Menschen nahmen an der dreitägigen Sause teil.
Bis Anfang der Achtzigerjahre fand er statt. Der KüMa war eine Legende: ein gesellschaftliches und künstlerisches Ereignis ersten Ranges, das angesichts der Kurzlebigkeit von Dekoration, Kostüm und Flirt nie dokumentiert wurde und mit dem Ableben der Protagonisten nun in Vergessenheit zu geraten droht.

Willi Wottreng hat in den privaten Fotoschachteln gewühlt und mit den damals Aktiven Interviews geführt. In bewährter Mischung von solider Recherche und lockerer Erzählung entsteht ein opulenter Bild-Text-Band, der ein wichtiges Stück Zürcher Kulturgeschichte wiederaufleben lässt.